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Pressemitteilung des Werra-Meißner-Kreises vom 28.06.2024: Brandübung im Tunnel "Spitzenberg"

Mit einem Großaufgebot gelang es den Einsatzkräften die Übung erfolgreich zu absolvieren  Bildrechte: SPIE DÜRR Austria (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Mit einem Großaufgebot gelang es den Einsatzkräften die Übung erfolgreich zu absolvieren Bildrechte: SPIE DÜRR Austria

Am 22. Juni fand eine Übung am Tunnel „Spitzenberg“ in Wehretal statt. Geplant und vorbereitet wurde diese durch den Stab Gefahrenabwehr des Werra-Meißner-Kreises. Hierbei galt es den Einsatzplan für bestätigte Brände in Tunnelanlagen der BAB 44 einer realistischen Übung zu unterziehen. Die „Generalprobe“ fand bereits im April auf dem Parkplatz vor dem Gefahrenabwehrzentrum statt. Dort wurde im Rahmen von zwei Simulationsübungen der Einsatz „trocken geübt“ und lediglich die Führungskräfte geschult.

 

Nach mehreren Wochen der Vorbereitung erfolgte dann vergangenen Samstag gegen 10:00 Uhr die Alarmierung der verschiedenen Einheiten. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall zwischen zwei PKW wodurch ein weiterer PKW in Brand geraten war. Die Technik im Tunnel erkannte den Brand, meldete dieses Ereignis und löste Brandalarm aus. Gleichzeitig bearbeiteten Mitarbeiter der Tunnelleitzentrale Hessen das Ereignis und gaben bereits die ersten Informationen an die Kollegen der Leitstelle weiter.

 

Neben den Feuerwehren aus Wehretal, Waldkappel, Sontra und Hessisch Lichtenau, welche speziell für Brandeinsätze in Tunnelanlagen ausgestattet sind, wurde auch die Feuerwehr Ringgau zur Führung eines sogenannten Bereitstellungsraumes alarmiert. Zur Führungsunterstützung kam der Einsatzleitwagen 2 (ELW 2), stationiert bei der Feuerwehr Meinhard, ebenfalls zum Einsatz. Komplettiert wurde die Führungsunterstützung durch den Gerätewagen IuK (GW-IuK), die IuK-Gruppe, die Führungsgruppe TEL sowie durch den Brandschutzaufsichtsdienst des Landkreises. Außerdem waren Kräfte des Rettungs- und Sanitätsdienstes der DRK Kreisverbände Eschwege und Witzenhausen im Einsatz. Neben den regulären Rettungswagen stellten sie spezielle Einheiten zur Behandlung und Betreuung vieler Verletzter zur Verfügung. Ebenso kam die Einsatzleitung Rettungsdienst zum Einsatz. Externe Übungsbeobachter schauten kritisch auf die verschiedenen Bereiche und werden in den nächsten Tagen ihr Feedback zur Übung einreichen.

 

Nach nicht einmal einer Stunde ab Alarmierung konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Alle sieben Verletzten waren gefunden, versorgt und abtransportiert. Hierzu mussten die ersten Einheiten zunächst den Brand bekämpfen, bevor weitere Einheiten mit schwerem hydraulischen Rettungsgerät die verunfallten Personen, die durch einen Mimtrupp der DLRG aus Kaufungen gestellt wurden, befreien und retten konnten. Die Beteiligten Einsatzkräfte konnten ihre Schlagkraft unter Beweis stellen und zeigten wie professionell sie eine solche besondere Lage bewältigen können. 

 

Neben den übenden Einheiten waren als Gäste auch die Feuerwehren Helsa und Kaufungen aus dem Landkreis Kassel, die Feuerwehr Herleshausen, das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr sowie die Autobahnpolizei Baunatal vor Ort. Landrätin Nicole Rathgeber und Kreisbrandinspektor Christian Sasse dankten sowohl den Einsatzkräften für die hervorragende Arbeit wie auch den Mitarbeitenden der Autobahn GmbH, die DEGES und der Firma Spie Dürr Austria sowie den Unterstützern für die Ermöglichung der Übung. 

 

 

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