Pressemitteilung des Werra-Meißner-Kreises vom 04.05.2026: Jugendcheck am 12. Mai
Wie jugendgerecht lebt es sich in Eschwege, Meinhard, Wanfried und Wehretal?
Am Dienstag, den 12. Mai 2026, findet von 17:00 – 20:00 Uhr in Eschwege im Jugendzentrum Schlossmühle (Am Mühlgraben 1, 37269 Eschwege) der fünfte regionale Jugendcheck im Werra-Meißner-Kreis statt. Dieses Mal sind alle jungen Menschen im Alter von 13 – 27 Jahren aus Eschwege, Meinhard, Wanfried und Wehretal eingeladen, ihre Themen anzusprechen und gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie das Leben für junge Menschen vor Ort jugendgerechter gestaltet werden kann.
„Der Jugendcheck gibt jungen Menschen die Chance, ihre Ideen einzubringen und aktiv mitzugestalten. Dadurch können Sie gemeinsam vor Ort etwas bewegen“, sagen Christian Reich und Simon Schweinsberg von der Jugendförderung der Stadt Eschwege. Gemeinsam mit Kai Zerweck (Jugendförderung Hessisch Lichtenau), Elisabeth Sawosch (ev. Jugend im Kirchenkreis Werra-Meißner), Ebru Saglam (Schulsozialarbeit Brüder-Grimm-Schule), Martin Hoffmann-Hesse (Schulsozialarbeit Anne-Frank-Schule), Evelyn Kraft und Armin Bahl (beide Jugendförderung Werra-Meißner-Kreis) haben sie die Regionalkonferenz in Eschwege vorbereitet.
Der Jugendcheck ist Teil eines neuen kreisweiten Beteiligungsprojekts, das die Jugendförderung des Werra-Meißner-Kreises gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren der kommunalen und kirchlichen Jugendarbeit, der Partnerschaft für Demokratie, der Sozialen Arbeit an Schulen, des Medienzentrums Werra-Meißner-Kreis, des medienWERKs und der Kreisjugendfeuerwehr ins Leben gerufen hat. Ziel ist es, Jugendlichen eine Stimme zu geben und ihnen zu ermöglichen, aktiv an der Gestaltung ihrer Kommune und des Landkreises mitzuwirken.
Was passiert beim Jugendcheck?
Vorab haben Jugendliche die Möglichkeit, über eine Online-Umfrage ihre wichtigsten Themen und Anliegen einzubringen. Diese Ergebnisse werden zu Beginn der Veranstaltung vorgestellt und dienen als Grundlage für die Diskussionen.
Im weiteren Verlauf tauschen sich die Teilnehmenden in Kleingruppen über die Situation in ihrer Kommune aus – von Freizeitangeboten über Mobilität bis hin zu Beteiligungsmöglichkeiten. Anschließend kommen die Bürgermeister sowie weitere Verantwortliche aus Verwaltung und Jugendarbeit hinzu, um die Ergebnisse direkt mit den Jugendlichen zu besprechen und mögliche nächste Schritte zu planen.
Dabei findet der Jugendcheck in einem lockeren Rahmen statt. Zum Start gibt es Snacks und Getränke, um direkt entspannt in den Austausch zu starten.
Anmeldung und Möglichkeit kostenloser Shuttle-Bus
Zur besseren Planbarkeit von Essen und Getränken wird um eine kurze Online-Anmeldung (s. QR-Code) gebeten – auch wenn eine spontane Teilnahme ohne Anmeldung möglich ist. Es gibt zusätzlich das Angebot eines kostenlosen Shuttle-Service mit Kleinbussen, um zur Veranstaltung kommen zu können. Dabei werden die Personen an einem zentralen Punkt an ihrem Wohnort abgeholt und nach dem Event auch wieder dorthin zurückgefahren. Wer diesen Service nutzen will, muss sich vorher anmelden und dies bei der Anmeldung angeben.
Ein Projekt für gelebte Demokratie
Der Jugendcheck für Eschwege, Meinhard, Wanfried und Wehretal ist Teil einer Reihe von regionalen Jugendkonferenzen im gesamten Werra-Meißner-Kreis. Diese bildet den Abschluss der regionalen Konferenzen und mündet in einer zentralen, kreisweiten Jugendkonferenz. Das Projekt wird gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie im Werra-Meißner-Kreis, das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sowie das Landesprogramm „Hessen aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“.
Kontakt für Rückfragen und weitere Informationen ist die Jugendförderung Werra-Meißner-Kreis. Ansprechpartner ist Armin Bahl, und Tel. 05651 302-1452.
Terminhinweis: Abschlusskonferenz am 12.06.2026 von 17:00 – 20:00 Uhr im E-Werk in Eschwege.



