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Pressemitteilung des Werra-Meißner-Kreises vom 10.03.2026: Eltern psychisch kranker Kinder und Jugendlicher müssen nicht allein mit diesem Thema bleiben

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Warum stecken Kinder und Jugendliche in der Seelenkrise?

Durch Schulstress, Kriege, Krisen und das Dauerfeuer durch soziale Netzwerke haben viele Kinder und Jugendliche mit seelischen Belastungen zu kämpfen Diese können sich auf verschiedene Weise bemerkbar machen.

Aber haben Kinder und Jugendliche heute mehr Probleme als früher zu bewältigen? Was macht dies mit den Eltern? Dazu gibt es viele Ansätze, die zu hinterleuchten sind.

 

Eine Selbsthilfegruppe für Eltern psychisch kranker Kinder und Jugendlicher bietet einen geschützten Raum für Austausch, Verständnis und gegenseitige Unterstützung. Wenn ein Kind oder Teenager an einer psychischen Erkrankung leidet – etwa an Depressionen, Angststörungen oder Essstörungen – stehen Eltern oft vor großen emotionalen, organisatorischen und sozialen Herausforderungen. Gefühle wie Sorge, Hilflosigkeit, Schuld oder Überforderung sind keine Seltenheit. Genau hier setzt eine Selbsthilfegruppe an.

 

In einer solchen Gruppe treffen sich Mütter und Väter, die sich in ähnlichen Lebenssituationen befinden. Der Austausch mit anderen Betroffenen schafft Entlastung, weil man merkt: „Ich bin nicht allein.“ Erfahrungen mit Therapien, Klinikaufenthalten, Schulproblemen oder dem Umgang mit Behörden können geteilt werden. Tipps aus erster Hand helfen dabei, den Alltag besser zu bewältigen und neue Perspektiven zu gewinnen.

 

Neben dem Erfahrungsaustausch stärkt die Gruppe auch die eigene psychische Widerstandskraft. Eltern lernen, besser auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten, Grenzen zu setzen und mit belastenden Situationen konstruktiv umzugehen. Oft werden Themen wie Kommunikation innerhalb der Familie, Geschwisterkinder, Krisensituationen oder Zukunftsängste besprochen.

 

Selbsthilfe bedeutet dabei nicht, auf professionelle Unterstützung zu verzichten, sondern sie sinnvoll zu ergänzen. Während Therapeutinnen und Therapeuten das erkrankte Kind begleiten, stärkt die Selbsthilfegruppe die Eltern in ihrer Rolle und trägt dazu bei, das familiäre Gleichgewicht zu stabilisieren. Insgesamt kann eine Selbsthilfegruppe für Eltern psychisch kranker Kinder und Jugendlicher ein wichtiger Anker sein – ein Ort der Solidarität, des Verständnisses und der Hoffnung.

 

Für viele Eltern ist es schwer zu akzeptieren, dass das eigene Kind seelisch krank ist, denn wer wünscht sich nicht ein glückliches und gesundes Leben – besonders für das eigene Kind.

Im Werra-Meißner-Kreis gibt es eine solche Gruppe, die gern weitere betroffene Eltern aufnimmt, um zu unterstützen, Erfahrungen zu teilen, sich Mut zu machen und gemeinsam Lösungswege zu finden.

Denn eine psychische Erkrankung kann in jeder Familie auftreten.

 

Die Gruppe arbeitet sehr diskret, um die Betroffenen zu schützen. Außerdem wird sehr viel Rücksicht auf deren Situation genommen.

 

Betroffene, die sich angesprochen fühlen, können sich gern bei den Mitarbeiterinnen der Selbsthilfekontaktstelle melden, um weitere Informationen zu bekommen.

 

 

Selbsthilfekontaktstelle Werra-Meißner

Anna Schmidt, Anja Fett, Britta Salewski, Ilka Römer-Gebhardt

Luisenstraße 23c

37269 Eschwege 

Tel: 05651/ 302 25380 

E-Mail: 

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