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Pressemitteilung des Werra-Meißner-Kreises vom 11.09.2025: Die Selbsthilfegruppe für Hinterbliebene nach Suizid trifft sich wieder am 16.09.2025

Jährlich verlieren in Deutschland ca. 10.000 Menschen ihr Leben durch Suizid.

 

Die Hinterbliebenen kämpfen u.a. mit Fragen wie:

 

  • Warum hat er/sie mir das angetan?

  • Wieso habe ich nichts gemerkt?

  • Warum konnte ich nicht helfen?

  • Wieso hat er/sie mich allein gelassen?

 

Diese Fragen und viele andere bleiben häufig unbeantwortet.

 

Zum Schmerz, dem Schock, der Trauer, dem Schuldgefühl, der Scham, der Wut kommt die Leere, evtl. ein Gefühl der Sinnlosigkeit des Lebens und vieles mehr an Emotionen, mit denen umzugehen notwendig ist. Hinzu kommt oft, dass viele Menschen den Kontakt zu Hinterbliebenen aus Angst, Unsicherheit und/oder Unverständnis meiden. Dadurch wird das Gefühl des Alleingelassen Seins verstärkt. 

Wirkliches Verständnis kann häufig nur von ebenfalls Betroffenen erfolgen.

Deshalb hat die Hospizgruppe Eschwege eine Selbsthilfegruppe initiiert, um die Möglichkeit zu geben, sich im geschützten Raum auszutauschen und sich gegenseitig zu stützen.

 

Das nächste Treffen findet am Dienstag dem 16.09.2025 um 18 Uhr in der Reichensächser Str. 5 in Eschwege statt.

 

Betroffene die sich hier wiedererkennen sind eingeladen sich anzumelden unter der Telefon-Nr. 

05651 338314 (Hospizgruppe) oder sich bei der Selbsthilfekontaktstelle zu melden:

 

Selbsthilfekontaktstelle Werra-Meißner

Anna Schmidt, Anja Fett, Britta Salewski, Ilka Römer-Gebhardt

Luisenstraße 23c

37269 Eschwege 

Tel: 05651/ 302 25380 

E-Mail:

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