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Pressemitteilung des Werra-Meißner-Kreises vom 12.08.2025: Die Selbsthilfekontaktstelle informiert - Eine Selbsthilfegruppe für Angehörige nach Suizid soll gegründet werden

Jährlich verlieren in Deutschland 10.000 Menschen ihr Leben durch Suizid.

 

Die Hinterbliebenen kämpfen u.a. mit Fragen wie:

 

  • Warum hat er/sie mir das angetan?

  • Wieso habe ich nichts gemerkt?

  • Warum konnte ich nicht helfen?

  • Wieso hat er/sie mich allein gelassen?

Diese Fragen und viele andere bleiben häufig unbeantwortet.

 

Zum Schmerz, dem Schock, der Trauer, dem Schuldgefühl, der Scham, der Wut kommt die Leere, evtl. ein Gefühl der Sinnlosigkeit des Lebens und vieles mehr an Emotionen, mit denen umzugehen notwendig ist. Hinzu kommt oft, dass die Umwelt den Kontakt zu Hinterbliebenen aus Angst, Unsicherheit und/oder Unverständnis meidet. Dadurch wird das Gefühl des Allein-gelassen -Seins verstärkt. Wirkliches Verständnis kann häufig nur von ebenfalls Betroffenen erfolgen.

Deshalb möchte die Hospizgruppe Eschwege eine Selbsthilfegruppe initiieren, um die Möglichkeit zu geben, sich im geschützten Raum auszutauschen und sich gegenseitig zu stützen.

 

 

Dazu lädt die Hospizgruppe am Dienstag dem 19.08.2025 um 18 Uhr in die Reichensächser Str. 5 in Eschwege ein.

 

 

Betroffene, die sich hier wiedererkennen, sind eingeladen sich anzumelden unter der Telefon-Nr. 05651 338314 (Hospizgruppe) oder sich bei der Selbsthilfekontaktstelle zu melden:

 

Selbsthilfekontaktstelle Werra-Meißner

Anna Schmidt, Anja Fett, Britta Salewski, Ilka Römer-Gebhardt

Luisenstraße 23c

37269 Eschwege 

Tel: 05651/ 302 25380 

E-Mail:

 

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