Pressemitteilung des Werra-Meißner-Kreises vom 06.11.2025: tadtradeln: Gemeinsam viermal um den Äquator gefahren
Sehr gute Beteiligung: Mehr als 1.000 Radelnde in 102 Teams
Viermal um den Äquator geradelt sind die Teilnehmer aus dem Werra-Meißner-Kreis beim diesjährigen Stadtradeln vom 1. bis 21. September. Insgesamt 164.007 Kilometer legten die 102 Teams bei 11.649 Fahrten zurück. Zum ersten Mal nahmen an dem Wettbewerb alle 16 Kommunen teil. Vom Schulkind bis zum Rentner waren mehr als 1.000 Teilnehmer dabei, die älteste zählte mehr als 80 Jahre.
„Gemeinsam haben die Teilnehmenden ein starkes Zeichen für eine gesundheitsfördernde und nachhaltige Mobilität – und für ein umweltfreundliches Miteinander gesetzt“, freut sich Nahmobilitätskoordinatorin Dr. Carolin Röhrig-Dietrich von der Kreisverwaltung über die neuen Rekorde.
Das Endergebnis zeigt: Das Team mit den meisten Kilometern ist der Eschweger TSV mit 12.074,3 Kilometern. Die Eschweger radelten umgerechnet mehr als 13 Mal nach München und zurück. Platz 2 geht an den FC Kalkofen Berneburg (11.07,6 km), Platz 3 an Feierabendtour Heli (6.928,5 km).
Bei den Unternehmen-Teams sicherte sich die Rübezahl-Apotheke mit 3.580,9 km den 1. Platz: Umgerechnet fast vier Mal radelten die Witzenhäuser nach München und zurück. Platz 2 geht an das Team Cube Store (2.810,5 km), Platz 3 an das Team der Werra-Rundschau (2.406,4 km).
Zwei Frauen waren besonders häufig mit dem Rad unterwegs: Stefanie Förster unternahm 110 Fahrten, Imke Seidel immerhin 84 Fahrten.
Beim Schulradeln hatte das Team der Alexander-von-Humboldt-Schule in Eschwege die Nase im Fahrtwind weit vorne: 896 Fahrten wurden gezählt. Das Schul-Team der Adam-von-Trott-Schule in Sontra unternahm 408 Fahrten, das Team der Freiherr-vom-Stein-Schule in Hessisch Lichtenau 348 Fahrten.
„Der Wettbewerb habe viele positive Effekte für den Werra-Meißner-Kreis, betont Landrätin Nicole Rathgeber: Teamgeist, Spaß, Gesundheitsförderung und CO2-Einsparung.“ Damit das Fahrradfahren auch im Alltag noch besser verankert werden kann, werden die mit der App gesammelten Daten vollkommen anonymisiert wissenschaftlich ausgewertet. Die Daten können aufzeigen, wo der Radverkehr besonders gut fließt und wo nachgebessert werden sollte.
Die Siegerinnen und Sieger auch in den weiteren Auszeichnungskategorien werden schriftlich benachrichtigt. Für Carolin Röhrig-Dietrich und für die meisten Radelnden ist klar: Im kommenden Jahr geht’s weiter beim Stadt- und Schulradeln!